The Nonotes komplettieren das erste Halbfinale

Foto: Carlos Wulff
Im ausverkauften Fiasko in Kassel machten am Samstagabend The Nonotes das Rennen um den letzten noch freien Platz im ersten Halbfinale am Sonntag, 2. März, in der Batschkapp. Mit dreckigem Rock’n'Roll, unter anderem mit AC/DC, brachten sie eine wahre Höllenglut in diesen ohnehin schon sehr heißen Abend. Selten haben wir ein Konzert bei Hessen Rockt erlebt, bei dem das Publikum so dicht gedrängt stand.
Erste Bilder gibt es auf fr-fotos.de.
Den Abend in Kassel eröffneten Six Five Zero, die Rock-Klassiker für das Publikum im Fiasko eingepackt hatten. Die Formation aus Wellerode bei Kassel legten mit einem Hessen-Rockt-Hit gleich druckvoll los: “Radar Love” von Golden Earring. Direkt im Anschluss wurden zu “Sympathy For The Devil” von den Stones die Percussion-Instrumente ausgepackt. Nicht minder geeignet zum Mitsingen war “Hier Kommt Alex” von den Toten Hosen, das in einem etwas veränderten Arrangement gespielt wurde. Ein echtes Highlight im Auftritt von Six Five Zero war die gefühlvoll dargebotene Version des Metallica-Hits “Nothing Else Matters”, ehe sie mit “All Right Now” von Free unter dem Jubel des Publikums inklusive der zahlreich mitgereisten Fans auf die Zielgerade einbogen.
Deutschrock und deutscher Pop bildeten den Schwerpunkt von Sana, die als zweite Band ins Rennen gingen. Die Musiker aus Kassel traten diesmal mit ihrer Sängerin auf, die im vergangenen Jahr bei Hessen Rockt den Auftritt kurzfristig wegen einer schweren Grippe absagen musste. Im vergangenen Jahr machte die Band aus der Not eine Tugend, bewies Humor und spielten ohne Frontfrau “Perfekte Welle” von Juli in ganz neuem Gewandt. Eben so, als hätten andere Künstler wie Rammstein und Joe Cocker das Lied geschrieben. Ähnlich amüsant - mit Cowboyhut und Wiegeschritt - ging’s auch diesmal mit Frontfrau zur Sache: mit Gitte Haennings Hit “Ich will nen Cowboy als Mann” in der Hardcore-Version. Danach nahmen Sana etwas Druck aus dem Programm und präsentierten geschmeidigen Elektropop mit Nena, Rosenstolz, sogar die Söhne Mannheims wurden gecovert. So zusagen nachgeliefert wurden die Versionen der perfekten Welle, die im Vorjahr ohne Frontfrau nicht zu performen waren, nämlich in Stil von Tina Turner. Aber auch “Geile Zeit” von Juli wurde neu arrangiert - im Stil von Rammstein, ehe der Auftritt von Sana mit dem Manuela-Song “Schuld war nur der Bossa Nova” ein amüsantes Finale erlebte.
Als dritte Band des Abends traten dann schließlich The Nonotes auf die Bühne, die nicht nur aussehen wie echte Rocker, sondern offensichtlich auch echte Rocker sind. Wie heiß die Band ist, zeigte sich schon beim Soundcheck am Nachmittag. Denn die Bühne war so aufgestellt, dass sie den offenen Kamin des Fiasko verdeckte. Dieser Kamin war anscheinend noch bis einen Abend zuvor in Betrieb - und durch die ansteigende Raumtemperatur und den damit entstehenden Kamin-Effekt wurde das Feuer wieder entfacht. Es brannte unter der Bühne, was vom Techniker eilig mit dem Spülwasser von der Theke gelöscht wurde. The Nonotes ließen sich von der kleinen Feuershow aber nicht aus dem Konzept bringen und eröffneten ihren Auftritt mit “Nice Boys” von Guns’n'Roses, gefolgt von einem in diesem Kontext sehr passenden Stück: “Great Balls Of Fire” von Jerry Lee Lewis. Damit machten sie ihrem Bandmotto “Dreckiger Rock’n'Roll” alle Ehre. Nach einem kleinen Ausflug zu ZZ Top und Chuck Berry ging’s dann noch mal richtig zur Sache. Mit dem Motörhead-Hit “Emergency”. Auch passend zum Feuer unter der Bühne. Die letzten zwei Stücke, “Say Something Nasty” von Nashville Pussy und “Live Wire” von AC/DC brachten die Stimmung dann auch zum Brennen.
Punkig und spaßig ging’s mit K.Freitach weiter. Die Kasselaner Drei-Mann-Combo spielte vor allen Dingen Hits von Green Day, unter anderem “Nice Guys”, “Basket Case”, “Burn Out”, “When I Come Around”, “Boulevard Of Broken Dreams” und den “American Idiot”. Aber auch “Wild World” von Cat Stevens wurde ein paar Takte schneller und härter zum Besten gegeben. Bei K.Freitach zeigte sich mal wieder, dass es kaum mehr als drei Musiker braucht, um mächtig Druck und Spaß auf der Bühne zu verbreiten. Dazu präsentierten sich die drei Herren noch im stimmigen Bühnen-Outfit, das direkt aus den späten 70er Jahren hätte stammen können. Bejubelt von Fans und Saalpublikum reichte es am Ende dann doch nicht ganz für den Einzug ins Halbfinale. Auch wenn die Party bei K.Freitach alles andere als ein Trauertag war.
Damit steht nun fest, dass im ersten Halbfinale am Sonntag, 2. März, Melibokus, Sushiduke, AD/DC, Rewind und The Nonotes um den Einzug ins Finale spielen. Allein von der Konstellation der Bands her wird das ein hochqualitativer und überaus spannender Abend. Zwei Plätze für das Finale sind zu vergeben - und wir sind selbst schon sehr neugierig, welche Bands die Batschkapp am besten rocken werden. Der Kartenvorverkauf hat gerade begonnen - und der FR-Shop ist schon ausverkauft. Beeilt Euch also, wenn Ihr dabei sein wollt.











Yip, da ging die Post ab, die Jungs haben verdient gewonnen, das war mal ein Abend nach meinem Geschmack.
Auch wenn es am Ende dann doch nicht ganz gereicht hat, war es ein geiler Abend und hat richtig Bock gemacht.
Super Stimmung - sowohl im Publikum als auch unter den Bands.
Vielen Dank nochmal an’s Fiasko (speziell Mirko am Mischer, der ‘n coolen Job gemacht hat), die Veranstalter (an dieser Stelle vertreten durch Arne + Jan) sowie an Carlos für die geilen Pics.
Klar hätten wir die Fahrkarte in die Batschkapp auch gern gelöst, aber die Entscheidung, The Nonotes dorthin zu schicken, geht voll in Ordnung.
Nochmal herzlichen Glückwunsch an die Jungs und dann mal viel Glück beim Sprung ins Haifischbecken. Zeigt dem Rest der Welt, dass auch in Nordhessen ordentlich gerockt wird.
Und ansonsten auf ein Wiedersehen bei “Hessen Rockt IV” …
J.ogi von K.Freitach
Hallo liebes Hessen rockt-Team,
Hessen rockt im Fiasko Kassel war wirklich eine sehr gelungene Veranstaltung. Unser Auftritt hat uns sehr viel Spaße gemacht. Auch die Stimmung unter den Bands war super. Wir gratulieren The Nonotes zu ihrem Sieg und wünschen der Gruppe viel Glück im Halbfinale. Vielen Dank an Hessen rockt, dme Fiasko und dem Mischer Mirko für den tollen Sound.
Viele Grüße
Ralf / Sana
Hallo Leute,war ein geiler Abend mit euch,wir wünschen The Nonotes alles gute fürs Halbfinale,macht weiter so,Andy ZFZ
Hallo Freunde,
die Freude steht uns noch in den Gesichtern. Vielen Dank für die vielen Glückwünsche! Und jetzt muß er nochmal gesagt werden: Jede Band hat einen super Job an diesem Abend abgeliefert. Wir geben unser Bestes, um Nordhessen und Euch würdig in Frankfurt zu vertreten.
cheers a lot
Kutte
www.thenonotes.de
Unter
http://www.extratip.de/index.php?&task=artikel2&artikel_id=13549
gibts auch noch ein schönes Video des Abends.
Klasse Kutte, da is ja sogar mal ein bisschen Musik dabei. Weiter so, irgendwann kriegen wir das noch hin mit einer vernünftigen Aufnahme. Wenn du den Kameramann kennst, gib ihm mal den Tipp, dass es vom Mittelpunkt des Saals besser kommt, als wenn man direkt vor dem Bassverstärker steht und mit Mikro aufnimmt. Aber sonst - das beste Video, was ich bisher vom Wettbewerb gesehen habe.
@ Paul: und alle ist soooo schaaaarf !!!
der weniger gute sound der aufzeichnung liegt nicht an der position des filmers….sondern an der cam.
wie ich gesehen habe…handelt es sich hierbei um eine canon.xm1…die zwar durch ihre 3chip-technik ein super geiles bild… leider aber einen ganz beschissenen ton durch das eingebaute pippi-micro hat.
mein rat : beim nächsten mal mit einem externen md-recorder mit manueller aussteuerung und nem guten micro den sound aufnehmen….dann klappts auch mit der nachbarin….
Ist halt wie bei manchen Bands: die einen sehen klasse aus und haben einen bescheidenen Sound, die anderen einen tollen sound und sehen bescheiden aus *harhar*