Diskussionen am Dienstag, 3. April
Und weiter spinnt sich der Diskussionsfaden… :o)
Ein neues Topic ist im Rennen: Sollen die Bands ihr Programm mehr variieren? Und was ist mit der “Zweitstimme”?
Aber erst mal guten Morgen!
Werners Beispielrechnung mussten wir zweimal lesen, um sie zu verstehen. Aber verrechnet hat er sich zumindest nicht. Allen, die durch die Abgabe einer Zweitstimme eine viel weiter hinaus gezögerte Entscheidung befürchten, können wir beruhigen. Es war nicht das Auszählen der Stimmen, was die Wartezeit so lang hat werden lassen. Es war eigentlich immer die Diskussion in der Jury. Die Stimmen waren recht schnell ausgezählt, was auch parallel dazu passiert ist. Ein Vorteil an der Sache wäre in der Tat, dass beim Publikumsvoting nicht mehr die Band mit den meisten Kumpels vorne liegen würde, sondern die Konsens-Band des Abends.
Die Dauerkarte wäre eine Garantie und Erleichterung für die treusten Fans von Hessen rockt und würde sich in der Tat nur für diejenigen lohnen, die auf wirklich viele Konzerte wollen. Für alle, die nur auf eine ausgewählte Anzahl von Konzerten gehen möchten, bleibt der Vorverkaufs-Stress bestehen. Aber daran kann man - unserer bisherigen Meinung nach - auch kaum was ändern. Wer in einen begehrten Kino-Film möchte, muss sich ja auch frühzeitig um Karten kümmern.
Die Setlist der Bands zu variieren, halten wir für eine wirklich gute Idee. Abgesehen davon, dass sich dann die Jury ein noch besseres Bild von den Bands machen kann, sollte wirklich jede Band in der Lage sein, ein abwechslungsreiches, anderthalbstündiges Programm zu spielen. Das wäre ja die Maximal-Länge, wenn eine Band bis ins Finale kommen würde. Natürlich wäre es auch okay, einige Stücke zu wiederholen. Denkbar wäre zum Beispiel, dass das Programm in der Vorrunde und im Halbfinale unterschiedlich sein muss, im Finale könnten die Bands ja eine Mischung aus beiden Konzerten präsentieren. Was haltet Ihr von dieser Regelung?











Hallo, ihr Hessen-Rocker, mit großer Leidenschaft habe ich seit Monaten eure Diskussionen verfolgt. Macht weiter so!!
Auch wenn ich bei keiner Veranstaltung dabei war, so habe ich mir doch die Live-Übertragung angesehen und zum Sound äußere ich mich nicht mehr…
Was ich nicht ganz verstehe, sind die Diskussionen in der Jury, die so manche Ergebnisverkündung verzögert haben soll..
Ich kenne Band- und Gesangswettbewerbe, da hat jedes Jury-Mitglied einen Zettel mit bestimmten Kriterien, wie Auftreten, Gesang, Musikalität, Programm etc. und kann pro Kategorie 1 bis 10 Punkte vergeben, das wird zusammengezählt und schon hat man ein Ergebnis.
Dem Vorschlag, dem Publikum zwei Stimmen zu geben, ist völlig o.K. und auch schon bei anderen Wettbewerben praktiziert worden.
Auch wenn ihr HR-Macher die Ergebnisse nicht bekannt geben wollt, zumindest den Publikumssieger zu verkünden, wäre doch eine Idee, oder…
Zum Thema: Unterschieldiche programme der Bands: Wie wäre es denn, wenn die Jury sagen wir mal drei bis fünf Songs, von schmusig bis Hard Rock vorgibt, von denen jede Band eines als “Pflichtsong” spielen muss. Da würde man auch viel Kreativität und Musikalität erkennen…
Also denn, Keep on Hessenrocking…
Also ich bleibe dabei, 2 Stimmen sind eine nahezu perfekte Lösung. Was das Auszählen der Stimmen angeht, macht es nur Sinn, wenn beide Stimmen gleich gewertet werden. Da sollte es nicht so viel Mehraufwand sein, pro Stimmzettel zwei Striche statt Einem zu machen. Stimmzettel, auf denen nur eine oder mehr als 2 Bands angekreuzt sind müssten natürlich ungültig sein. Wie schon gesagt, kann unter dieser Voraussetzung der Publikumsstimme ein deutlich größeres Gewicht gegeben werden.
Was die Programmvielfalt angeht, zieht das Argument von M!cky, dass einige Bands weniger Vorbereitungszeit hätten, in meinen Augen nicht. Eine Band sollte ein ordentliches Programm jeder Zeit abrufbereit zur Verfügung haben. Die eigentliche “Vorbereitung” sollte in den Jahren bevor man an einem Contest teilnimmt bereits im Proberaum stattgefunden haben.
Man müsste eben als Band soweit strategisch denken, als dass man sich auf das Szenario, “Was machen wir wenn wir weiter kommen?” vorbereitet ist. Bringt man gleich alle Knaller nur um ins Halbfinale zu kommen, um dann aber relativ alt auszusehen, oder bekommt man zwei Programme zusammen, die die Chance aufs Finale offenhalten? Die Fähigkeit mit so einer Situation umzugehen ist mit Sicherheit auch ein Kriterium dafür, wie sich eine Band mit dem Publikum auseinandersetzt.
Was die Rundschau dem Sieger bringt ist klar: Gute Auftritte für gutes Geld. Aber was sollte der Sieger der Rundschau bringen? Ich denke hier ist gefragt, ob eine Band in der Lage ist ein breites Publikum, dass eben NICHT aus eigenen Fans besteht zu begeistern. Hier bringen die oben angeführten Aspekte einiges an Klarheit. Die zweite Stimme von möglichst vielen Nicht-Fans, eine gute Programmvielfalt und die Fähigkeit neue Auftritts-Situationen einzuschätzen sollten deutliche Argumente für einen Sieger sein.
Noch was: Vielleicht sollte man etwas gewissenhafter überprüfen, ob die Teilnahmevoraussetzungen wirklich erfüllt sind. Ich könnte mir vorstellen, dass das Thema “vertragliche Bindung”, die ja nicht vorhanden sein durfte, der einen oder anderen Band Probleme gemacht hätte. Vielleicht sollte man diesen Punkt etwas konkreter spezifizieren. Es ist sicher nicht im Sinne des Erfinders, eine Band zu haben, die die Auftritte für die Rundschau nicht, oder nur sporadisch wahrnehmen kann.
Die Idee mit dem “Pflichtsong” finde ich sehr interessant. Allerdings würde ich nur EINEN Song vorgeben. Das könnte ein echter Knaller werden, den gleichen Song mal poppig, mal funky, als Reggea, Ska, Hip-Hop oder als Heavy Rock Interpretation zu hören. Sicher wird der Eine oder Andere sagen, dass der Song ihm nicht liegt, aber gerade da ist Kreativität gefragt. Der Song müsste eben von jedem so arrangiert werden, dass er passt.
Was’n?n Gruß!
Werner
Nochmal zum Thema “Zweitstimme”: Die Band, die ich am wenigsten weiterkommen lassen möchte, ist immer die, die meiner favorisierten Band am meisten Konkurrenz macht.
Also warum soll ich nicht für die Band voten, die ich am schlechtesten fand? Ich gebe zu, dass ich in dem Fall wahrscheinlich strategisch wählen würde. Und ich denke, ich wäre da nicht der einzige. Zu sagen, man muss den Leuten klarmachen, dass sie eben nicht strategisch voten, finde ich wirklich eine Milchmädchen-Rechnung. Debkt nochmal drüber nach. Ich sehe jetzt schon die Diskussionen im Forum vor mir, warum die eindeutig schlechteste Band des Abends nun im Halbfinale steht…
Um die “Strategen” beim Voten zu entlarven, hat man ja schließlich noch die Jury.
Ist es denn nicht “strategisch” gestimmt, wenn man für die eigene Band stimmt, obwohl alle anderen besser waren? Um der Argumentation von Daniel wirklich Rechnung zu tragen, müsste man auf das Publikumsvoting gerechterweise völlig verzichten. (Auch das wäre eine Option. Man könnte sich dann auf das Urteil der Jury verlassen, die die jeweilige Reaktion des Publikums ja sowieso im Auge behält.)
Aber ich meine, fast niemand ist so blöd, das Risiko einzugehen, eine Band mit der Zweitstimme zu wählen, hinter der er nicht stehen könnte, wenn er sich bewusst ist, ausgerechnet der Band Vorschub zu leisten, die er auf keinen Fall will. Ich glaube immer noch an das Gute im Menschen, und die paar Strategen wird eine Gesellschaft/ein Publikum sicher verkraften.
Werner, wie du schon richtig gesagt hast, ist es auch schon strategisch, wenn man für seine Band votet, obwohl sie nicht die Besten waren.
Wer ehrlich zu sich selbst ist, der gibt zu, dass er seine Stimme auch seiner Band geben würde, auch wenn sie nur die zweit- oder drittbeste Band des Abends war.
Das liegt einfach in der Natur des Menschen und ist total verständlich… und hat auch nichts mit Gut und Böse zu tun.
Hm, Pflichsong klingt lustig, obwohl ich mir nicht vorstellen kann, wie die Groove Agents z.B. Ace of Spades gespielt hätten. Da kommt mir aber eine andere Idee; bei Emergenza kann jede Band einen Coversong spielen, ansonsten sind eigene Lieder angesagt. Könnte man es bei HeRo3 nicht umdrehen, und jede Band eine Eigenkomposition spielen lassen ? Das ist dann für mich mal Kreativität pur.
hi pete, das find ich nun nicht so gut, denn es geht ja um einen coverbandwettbewerb. und ich weiss auch nicht, ob jede band auch über ein eigenes repertoire verfügt.
cover soll cover bleiben. dann wirklich einen nachgespielten titel , den´s dann in zig varianten gibt. das würde eh schwer kreativ werden
d’accord mit Micky
und “ace of spades” mit Gebläse, das wär doch was….
mir fallen so spontan nur wenige Songs ein, die von allen Bands gespielt werden könnten, wie z.B. walking by myself von gary moore, sweet home alabamy von lynyrd skynyrd oder little wing von Hendrix. Von letzterem habe ich ne ganze Sammlung, von Akustisch übr die Normalversion von Jimi und SRV bis zu heavy von Metallica.
..soll natürlich Alabama heissen, eonfach zu viel Y in dem Namen ;-)
S O S to Pete !!! sieh bitte mal deine Mails durch, ich warte DRINGEND auf Antwort. Gruß Paul
@ Paul: antwort ist unterwegs. Gruß Pete
@Pete
ich denk mal, die palette an titeln, die in frage kämen, ist riesengross und wenn der titel früh genug bekannt ist, kann jeder dran schaffen….
Oder/ID: vielleicht gibt man den titel, der gespielt werden soll auch erst bekannt, wenn die bands feststehen und dann vielleicht auch einen ganz neuen, aktuellen, dann sind auch die bedingungen für alle “fast” gleich… wär ne herausforderung
die idee mit dem pflichtsong ist schon sehr gut, weil dann eben ganz einfach ein direkter vergleich stattfinden kann! mehr als ein song sollte es meiner meinung nach jedoch nicht sein, denn wie man bei HR-II gesehen hat, waren sehr viele bands im wettbewerb, die die unterschiedlichsten musikrichtungen gespielt haben - zu viele pflichtsongs hätte dann eventuel zur folge, dass das ganze nicht authentisch rüberkommt, und das würde denke ich den gewollten effekt verfehlen!
bestes beispiel ist hier wohl Hank Cash, die gerade weil sie so authentisch rüberkamen mit dem was sie da gemacht haben bis ins finale eingezogen sind.
die idee ist dann sinnvoll, wenn ein gewisses thema vorgegeben ist (wie zum beispiel das genannte “manamana” von der sesamstraße) und jeder band die umsetzung je nach stilrichtung freisteht - das kann wirklich sehr interessant werden, einen sond in den verschiedenstens variationen zu gehör zu bekommen, und jede band kann grade hier ihre kreativität unter beweis stellen und sich von anderen bands abheben!
@ gast: also bei so was wie “manamana” gäbs hier gleich ne Bandbewerbung weniger, nämlich uns, weil ich so nen Quatsch sicher nicht spielen würde. Bei allem Respekt, der Wettbewerb heisst Hessen Rockt und nicht Karneval in Köln oder Kinderquatsch mit Michael Schanze.
also es war ja nur ein vorschlag von viele, der ja nicht von mir, sondern vom hessen rockt team kam - und der wie ich zumindestens finde auch nicht schlecht ist! die frage ist doch was man daraus macht….man kann das bestimmt auch gut als rock, reggea oder sonst was spielen…ich finde man kann sich nicht hier hinstellen und einen pflichtsong befürworten um im nächste atemzug songs ausgrenzen, die man auf keinen fall spielen wird!
ihr sollt das dann ja nicht so spielen wie im original, sondern was daraus machen - genau darin liegt doch der sinn! oder erwartest du, dass der pflichtsong eine rocknummer wird? ich denke mal, dass es sinnlos ist jetzt nochmal die diskussion zu starten, denn wie es das finale mit all seinen teilnehmern ja bewiesen hat, ist “hessen rockt” kein reiner “rockwettbewerb” in dem sinne, sondern ein wettbewerb, wo die beste coverband gesucht wird…und die sollte meiner meinung nach auch in der lage sein so eine aufgabe zu meistern, egal was das im endeffekt für ein song ist
Warum etwas ändern was Erfolg hat?
Oder wie der Hesse sagt „never change a winning team“!
Das Hessen rockt Konzept ist doch voll aufgegangen.
Schaut Euch die Entwicklung von HRI zu HRII an.
Waren die Buden voll oder waren sie es nicht?
Den Abstimmungsmodus zu verfeinern oder durchsichtiger zu gestalten ..Ok ..hier scheint ja auch der Zuschauer nicht ganz zufrieden!
Aber fangt nun nicht an mit Krampf was Neues in das Ivent zu zwängen.
Pflichtsong …super ich höre schon die Diskussionen.
Eine Band hatte einen Vorteil weil der Song aus ihrer Musikrichtung kam oder eine Band hatte mehr Zeit zur Vorbereitung“ usw. usw. usw..
Manchmal ist weniger einfach mehr.
Greez
M.
Ja, und wir Deutschländer finden es ja auch immer superlustig, dann irgendwelche idiotischen Ulktexte in deutscher Sprache auf Lieder zu setzen, die eigentlich ernste Lyrics haben. Ich stimme Markus zu, ein paar kleine Änderungen in der Peripherie finde ich gut, alles andere sollte man lassen. Wir sind ja schliesslich nicht in der Muppet Show.