Diskutieren am Montag, 2. April

10:02 Uhr » Autor Arne 

Guten Morgen bei schönem Wetter und endlich abgeschlossener Musikmesse!

Hier sind ja einige interessante Vorschläge zusammengekommen.

1. Zunächst mal zu dem Vorschlag, zwei Stimmen abgeben zu können: Auch wenn ich das für wenig sinnvoll halte, weil ein jeder doch selbst wissen muss, wer am besten gefällt, ist das eine Möglichkeit. Wie seht Ihr das?

2. Locations: Wir veranstalten jetzt im Sommer schon mal ein Open Air mit Bands von Hessen rockt. Hier sind wir aber bisher über die bloße Idee nicht heraus gekommen. More to come. Wir haben hier schon öfter das Thema Jahrhunderthalle oder Festhalle hin und her diskutiert. Aber wir wollen wie bereits gesagt eher den kleinen Locations unter die Arme greifen. Außerdem ist ja nicht gesagt, dass Hessen rockt im kommenden Jahr wieder für genauso viel Begeisterung sorgt wie in diesem Jahr. Und es wäre doch furchtbar, die Hugenottenhalle oder was auch immer zu mieten und dann da mit 300 Leuten zu stehen. Deshalb tendieren wir nach wie vor dazu, kleine Locations zu bespielen und eventuell das Finale im Depot Bockenheim über die Bühne gehen zu lassen.

3. Zu den Karten: Leider hat immer noch niemand den Vorschlag der Dauerkarte kommentiert. Dazu hätte ich wirklich gern ein Feedback. Die Kontingentierung der Karten und die Reservierung für die Bands ist eine Sache, an der wir in Zukunft wohl nicht vorbei kommen. Wie viele Karten reserviert werden, liegt natürlich an der Größe der Location…

4. Sound in den Locations: Wir wollen für die kommende Runde die Clubs anschreiben, damit auch sie sich für Hessen rockt bwerben. Immerhin waren die Abende für die Clubs immer recht lukrativ. Damit hoffen wir, bessere Sound-Anlagen aufzureißen und auch die Musiker können Vorschläge unterbreiten, wo sie denn gerne spielen wollen. Eine kleine Anmerkung: Die Phönix-Halle in Mainz ist jetzt schon aus dem Rennen. Das ist das falsche Bundesland. *g

5. Die Bewerbungskriterien: Ich finde es nicht schlimm, wenn sich auch Profi-Bands bewerben. Immerhin begeben die sich ja auch - wie im vergangenen Wettbewerb wieder bewiesen - auf dünnes Eis. Wenn eine Band mal einen erkrankten Musiker austauscht, finde ich das nicht so schlimm. Es geht ja nicht um die beste Amateur-Band, sondern die beste Cover-Band. Profi oder nicht, ist damit erst mal nebensächlich.

Eine weiter Frage von uns: Wollt Ihr redaktionelle Inhalte auf dieser Seite sehen? Serien über Musikförderung in Rhein-Main? Interviews mit Musikern? Wir würden gerne auf dieser Seite ein Diskussionsforum über die Gema eröffnen.

So… Jetzt wünschen wir Euch erst mal einen schönen Tag. Genießt die Sonne, wo Ihr könnt. :o)

Euer Team von Hessen rockt!

7 Kommentare zu “Diskutieren am Montag, 2. April”

  1. Micheleam 02 Apr 2007 um 11:45 Uhr

    Zu 1:
    Zwei Stimmen abzugeben hat den Vorteil, dass nicht die Band, die die meisten Fans dabei hat, automatisch gewinnt (sofern die Jury noch ihr okay dazu gibt). Insofern finde ich die Idee gut. Man stimmt demnach für “seine” Band und die, die man auch gut fand.

    Zu 2:
    Ich finde es auch besser, in kleineren Locations zu spielen. Toll wäre natürlich auch, ein paar Open Air-Konzerte machen zu können, was aber natürlich an der Jahreszeit scheitert (evtl. Verlegung des Contests?!?). Leider kenne ich mich mit den kleineren Hallen/Clubs in der Gegend nicht sehr gut aus…

    Zu 3:
    Eine Dauerkarte ist an sich ne nette Sache. Kommt natürlich darauf an, was sie kostet. Zwar gibt es einige, die fast alle Konzerte besuchen, weil sie Spaß an der Musik haben, aber viele werden sich sicher nur die Konzerte ihrer Band anschauen und für die muss sich das dann auch lohnen, sonst wird die Dauerkarte unter Umständen keinen großen Absatz finden.

    Zu 5:
    Während des Wettebewerbs war ich zwar der Meinung, dass es ungerecht ist, wenn Profi-Bands gegen Amateure antreten, aber wie die Groove Agents bewiesen haben, muss das lange noch nichts heißen.

    Interessant wäre es, weiterhin einige Berichte über die Bands (vorwiegend natürlich über die Gewinner) zu lesen. Infos zu Musikförderung und Interviews fänd ich auch gut.

  2. Peteam 02 Apr 2007 um 12:50 Uhr

    2 Stimmen: bringt auch Probleme mit sich, da es nur einen Sinn macht, wenn Erst- und Zweitstimme unterschiedlich gewertet werden, Wenn ihr dabei bleibt, dass die Publikumsstimme eh nur 1/5 der Gesamtstimmen ausmacht, dann solltet ihr euch diese zusätzliche Mühe sparen, bringt nämlich nichts.

  3. Danielam 02 Apr 2007 um 13:52 Uhr

    Die Sache mit der Zweitstimme sehe ich genauso wie Pete.
    Zusätzlich besteht außerdem die Gefahr, dass manche dann eher “strategisch” ihre Zweitstimme vergeben, z.B. an die Band, die man am schlechtesten fand, damit diejenigen, die man tatsächlich favorisiert, keine Konkurrenz bekommen.

  4. Werner, oder was'n ....am 02 Apr 2007 um 23:50 Uhr

    Der Vorschlag von Stefan ist geradezu genial. Man umgeht damit das Problem, dass die Band, die meisten Fans mitbringt automatisch die Stimme des Publikums gewinnt. Das haut aber nur hin, wenn beide Stimmen gleich bewertet werden. Man sollte dem Publikum vermitteln, dass es keinen Sinn macht “strategisch” zu wählen, weil man damit Gefahr läuft, dass die am wenigsten gewünschte Band gewinnt. So würde dieser Abstimmungsmodus es sogar erlauben, dem Publikum 50% der Entscheidung zuzugestehen.
    Ich könnte mir folgendes Szenario vorstellen: Band 1 hat 100 Fans dabei d.h. 100 Stimmen sicher, Band 2 kommt mit 150 Fans, Band 3 mit 250 Fans, Band 4 nur 50. Man stelle sich vor Band 4 ist eigentlich die “beste” (soll heißen gefällt 75% des Publikums) Das würde für Band 4 Bedeuten 75% von den 2. Stimmen der anderen = 375 + 50 eigene Fans Gesamt 425
    Das heißt für die anderen Bands, dass noch 175 Zweitstimmen übrig sind. Wenn man die gleichmäßig verteilt, käme keine Band über rund 310 Stimmen. Also hätte die 4. Band gewonnen. obwohl sie die wenigsten eigenen Fans dabei hatte.
    Letztendlich hat sich die Jury sowieso nach dem Publikum gerichtet, was ja durchaus nachvollziehbar ist, also warum nicht so? Das würde die Jury auch einigermaßen entlasten (gewissensmäßig) und die Toleranz des Publikums herausfordern.
    So, jetzt mein Vorschlag:
    Was mich etwas gestört hat, war dass viele Bands im Halbfinale fast ein identisches Programm präsentiert haben wie in der Vorrunde. Das fällt nur auf, wenn man sich alle Veranstaltungen reinzieht. Sicher will jeder nur seine “Highlights” präsentieren, aber wenn sich das Kontingent an “Knallernummern” auf 30 Minuten beschränkt, kann das nicht im Sinne des Erfinders sein. Ich halte es für gut, wenn es eine dahingehende Reglementierung gäbe, dass im Halbfinale kein Titel wiederholt werden darf. Im Finale könnte man dann ruhig eine Essenz aus den beiden vorangegangenen Präsentationen zeigen. Eine Stunde an brauchbarem Programm sollte jede Band die an so einem Contest teilnimmt auf die Beine stellen können.
    Zu dem Vorschlag mit den Dauerkarten: Bitte 2 Stück für meine Frau und mich reservieren Und für mindestens 4 weitere Leute von Was’n?n auch! Wir geben uns das auch im nächsten Jahr, egal ob dabei oder nicht.
    Was’n?n Gruß

    Werner …oder Was’n?n?

  5. M!CKYam 03 Apr 2007 um 08:07 Uhr

    hi werner,

    zu deinem letzten punkt von wegen dem “titel wiederholen”….

    das ist sicherlich für die bands machbar, die lange genug zeit haben , wenn sie ne runde weiter kommen.

    wir z.b. hatten letztes jahr zwischen worausscheidung und halbfinale nur 4 tage und wenn du nicht weisst ob du weiterkommst, schneiderst du dir ja nicht unbedingt gleich 2 oder gar 3 sets zusammen, sondern konzentrierst dich erstmal auf den 1.aufschlag…

    und ich find nicht schlimm, wenn was wiederholt wird, denn auch da, so hab ich selbst festgestellt, gibts schwankungen. und davon lebt der wettbewerb ja auch, dass nicht immer alles “perfekt” ist, oder;-)?

    rockischer gruss
    M!CKY
    laut?los!

    ps: sorrie - konnte auf der musikmesse leider net mit dir schwätzen, musste doch den phil von motörhead fotografiern ;-)

  6. Monikaam 03 Apr 2007 um 08:54 Uhr

    Die Idee mit den zwei Stimmen finde ich nicht so gut, da die jury dadurch mehr zeit für das auszählen braucht. Dies würde die Entscheidung noch länger hinauszögern.(Schwierig, insbesondere wenn es ein Sonntag-Abend ist.)
    Eine Dauerkartenlösung ist nur für diejenigen gut, die alle oder viele der Konzerte besuchen wollen. Alle anderen, insbesonders neue Bands und ihre Fans werden keine Dauerkarte lösen.
    Ein Open-Air mit Bands aus dem Contest finde ich gut, aber als Ausscheidungsveranstaltung nicht geeignet. Für die Vorentscheidungen sind die Clubs auf jeden Fall die richtige Lösung. Für die Halbfinale und das Finale sollten man evtl. etwas größere Locations aussuchen.

  7. Peteam 03 Apr 2007 um 09:21 Uhr

    @ Werner: ich glaube, du hast als du die Zeilen geschrieben hast selbst gemerkt, dass man bei der Rumrechnerei wahrscheinlich noch um 3 Uhr Nachts dasitzt und auf die Entscheidung wartet. Und besser wirds dadurch auch nicht, wenn die Publikumsstimme nur zu 1/5 zählt.

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