Hessen hat wirklich gerockt
Wir hatten eine großartige Zeit mit und bei Hessen rockt. Nach fünf Monaten ging der Cover-Band-Wettbewerb der Frankfurter Rundschau für dieses Jahr zu Ende. Und schon jetzt planen wir wieder die nächste Runde.
Wir, das Team von Hessen rockt, sagen allen Beteiligten vor, hinter und vor allem auf der Bühne ein herzliches Dankeschön. Es hat uns irrsinnig viel Spaß gemacht, diesen Wettbewerb mit Euch allen zu erleben. Wir werden in den kommenden Tagen und Wochen diese Homepage weiterhin mit frischen Infos versorgen.
Morgen kommt ein ausführliches Portrait mit den Groove Agents und in den darauf folgenden Tagen möchten wir mit Euch allen eine Feedback-Diskussion führen, was wir beim dritten Teil von Hessen rockt anders und besser machen können. Denn vom 1. November an könnt Ihr Euch für Hessen rockt Teil 3 bewerben.
„Es bewegt sich wieder was in der hessischen Musiker-Szene.“ Das ist das einhellige Urteil von Teilnehmern und Zuschauern unseres Cover-Band-Wettbewerbs „Hessen rockt“, der am Freitagabend mit dem großen Finale im Südbahnhof zu Ende ging. 123 Bands aus ganz Hessen hatten sich bei uns beworben, um bei der nunmehr zweiten Auflage von „Hessen rockt“ dabei zu sein. Aber nur 40 Bands konnten in die Vorrunde einziehen und live auf der Bühne um einen Platz im Halbfinale spielen.
Die Auswahl dieser Bands lag zur Hälfte in der Hand der FR-Leser. Knapp 10.000 Anrufe gingen zur Telefon-Abstimmung bei uns ein, so dass nach wenigen Tagen die ersten 20 Bands feststanden. Weitere 20 Bands wurden von der Jury anhand der eingeschickten Demo-Aufnahmen ausgesucht, so dass am Ende dieser Phase 40 Bands in die Vorrunde gingen. Auf zehn Konzerten spielten diese Bands in Gruppen zu je vier Bands um einen der begehrten Plätze im Halbfinale, die Vorrunden-Konzerte waren über ganz Hessen von Kassel bis Darmstadt und von Fulda bis Wiesbaden verteilt.
Der Weg zu den Vorrunden-Konzerten war für Bands, Fans und Organisatoren bisweilen schwierig. Diverse Mitarbeiter wurden auf dem Weg nach Fulda oder von Kassel nach Hause von Radarfallen ins Visier genommen und manche Bands wie Rockfour charterten ganze Reisebusse, um die Fan-Unterstützung an den Ort des Geschehens zu bringen. 7000 Menschen besuchten die 13 Konzerte in diesem Jahr.
Besonders bei den weiter entfernten Konzerten schnellten am nächsten Morgen die Klickzahlen auf der Homepage in die Höhe – zu Spitzenzeiten auf mehr als 120.000 Klicks am Tag. Die stetig wachsende Fan-Gemeinde von „Hessen rockt“ konnte es gar nicht abwarten, das Ergebnis zu lesen. Aber auch über die bloße Information heraus entwickelte sich der Blog der „Hessen rockt“-Homepage zu einem Forum für Musik-Begeisterte. Hier wurden Gespräche über die Konzerte an sich und über die teilnehmenden Bands geführt, aber auch gescheiterte Ehen kamen zur Sprache und manchmal gingen sich die Blogger bei Meinungsverschiedenheiten auch etwas härter an. Eine Bloggerin brachte es auf den Punkt: „Ich stehe morgens auf und schaue in den Blog – und nur ein Eintrag? Was soll ich nur machen, wenn’s dieses Forum nicht mehr gibt?!“
Währenddessen kamen die Organisatoren aus der Arbeit hinter den Kulissen kaum mehr heraus. Die Termine mussten koordiniert und die Musiker betreut werden, auf jedem Konzert hat mindestens ein Musiker ein angeblich lebenswichtiges Utensil vergessen und auch größere Katastrophen stürzten auf uns ein: Allem voran die Absage der Final-Teilnehmer Rockfour, deren Keyboarder erkrankt war. Binnen eines Tages musste eine Nachrücker-Band bestimmt werden, was die nur knapp im Halbfinale gescheiterte Band Celebration dankenswerter Weise und auf höchst professionellem Niveau übernahm.
Je näher das Finale rückte, desto angespannter wurde die Situation. Die Live-Übertragung auf Rhein Main TV zwängte den Ablauf des Abends in ein enges Korsett und der reibungslose Ablauf der Show wurde um so wichtiger. Der Final-Abend mit Celebration, Hank Cash, den Groove Agents und Stage Diva ist mittlerweile Geschichte – und uns bleiben außer einer großartigen Sieger-Band wundervolle Erinnerungen an einen einmalig schönen Wettbewerb. Zum Beispiel an das mutige Stagediving von Fox Force 4-Frontfrau Romana in der Batschkapp, an die erstaunten Gesichter im Publikum beim ersten Auftritt der Country-Band Hank Cash im Sinkkasten – und den anschließenden erlösenden Beifall. Oder an die Rockfour-Fans, denen beim Auftritt von Kissin’ Time nebst Kostümen und Pyrotechnik der Mund vor Staunen offen stand. Oder an das Gequetsche in Bad Homburg, wo das Vorrunden-Konzert total überfüllt war. Erinnerungen an Freudentränen und an den hünenhaften Fotografen Carlos Wulff mit seinen Knieschützern und der Wollmütze, an Sebastian von Rhein Main TV, der immer versuchte, die Bands in besonders gutem Licht erscheinen zu lassen, an die rasende Reporterin Alexandra Backhaus von Main FM, der vor allem die männlichen Musiker immer ein Exklusivinterview geben wollten, an die Moderationen von Jan Feldhaus, den nur ein fliegender Schlüpfer in Elefantengröße aus dem Konzept bringen konnte, an die zum Teil sehr wilden Diskussionen in der Jury und an diverse durchzechte Nächte mit den Musikern und Fans unseres geliebten Wettbewerbs.
Wir, das Team von Hessen rockt, sagen allen Beteiligten vor, hinter und vor allem auf der Bühne ein herzliches Dankeschön. Es hat uns irrsinnig viel Spaß gemacht, diesen Wettbewerb mit Euch allen zu erleben. Wir werden in den kommenden Tagen und Wochen diese Homepage weiterhin mit frischen Infos versorgen. Morgen kommt ein ausführliches Portrait mit den Groove Agents und in den darauf folgenden Tagen möchten wir mit Euch allen eine Feedback-Diskussion führen, was wir beim dritten Teil von Hessen rockt anders und besser machen können. Denn vom 1. November an könnt Ihr Euch für Hessen rockt Teil 3 bewerben.
Tune in, turn on, burn out,
Andrea, Jan, Ralf und Arne – Euer Team von Hessen rockt











Hallo? Hat keiner Ideen, was nächstes Mal besser laufen kann?
Hallo Team von Hessen rockt,
habe einige Veranstaltungen live miterlebt, war alles bestens. Aber,falls das Finale wieder im Fernsehen übertragen werden sollte, muss man einiges mit dem Ton verändern. Kam wirklich nicht gut rüber.
Hallo,
der Kartenvorverkauf fuer das Finale sollte besser organisiert werden.Wenn 80% der Eintrittskarten an eine Band gehen kann man nicht mehr von Chancengleichheit sprechen.Welche Jury laesst sich vom Publikum nicht beeinflussen?
Auch die bekanntgabe der Sieger sollte transparenter sein.Waere schon interresant gewesen wie sich das Ergebnis zusammensetzt.Die teilnehmenden Bands waren gut bis hervorragend.
Alles in allem wirklich eine gelungene Sache.
Hallo Hessen rockt,
ein Vorschlag, der genannt wurde bzgl. Kartenverkauf wäre, dass jede Band ein festes Kontingent zugesprochen bekommt, von sagen wir 50 Karten. Damit wäre gesichert, dass jede Band die Chance hat, Fans dabei zu haben und nicht komplett von der Geschwindigkeit des Anrufens oder Kaufens abhängig ist.
Die weiteren Karten sollten meiner Meinung nach so verkauft werden wie dieses Mal.
Ansonsten stimme ich Hannes zu. Die Bands sollten alle bekanntgegeben werden bzgl. Platzierung!
Rolf
Hi,
zwei Sachen.
- Wenn man hier eine Diskussion möchte, muß man sich auch ab und zu von Seiten “hessen-rockt” zu Wort melden.
- Tödlich ist es, am Montag zu schreiben “Morgen kommt ein ausführliches Portrait mit den Groove Agents…” und am Mittwochabend ist noch nichts da.
*Augenzwinker*
Gruß
Werner
@ Werner: Habe die Jungs und Mädels gerade auf der Musikmesse getroffen, müssen auch da präsent sein. Vielleicht liegts daran ?
Dann, Pete, hamse schlechtes Timing!