Stage Diva stehen im Halbfinale
Seit Freitagabend steht auch der letzte von zehn Halbfinalisten bei Hesen rockt fest: Es ist Stage Diva aus dem Odenwald.
Das letzte von zehn Vorrunden-Konzerten hatte es noch mal in sich. In der Centralstation bescherten vier Bands dem Publikum einen furiosen Abschied von der Vorrunde und einen großartigen Übergang in die Halbfinale. 600 Gäste verfolgten gebannt die Auftritte von Stage Diva, Rock Marley, Lutz Walter Experience und Sold Out.
Alle vier Bands hatten an dem Abend das Ziel, als Sieger-Band ins zweite Halbfinal-Konzert am Sonntag, 18. März, in der Batschkapp einzuziehen. Aber nur eine Band konnte von Jury und Publikum bestimmt werden und das Rennen machten Stage Diva aus Lindenfels.
Die Gruppe um die charismatische und stimmgewaltige Frontfrau Chris schaffte es schnell, das Publikum auf ihre Seite zu ziehen und die Jury zu beeindrucken. Die Band spielte stilsicher und technisch versiert Cover-Songs quer durch den Gemüsegarten. Hauptsache, die Lieder machen Spaß. Und so waren unter anderem Stücke von Robbie Williams und James Brown zu hören, der Chartbreaker „Crazy“ von Gnarls Barkley in einer Live-Gänsehaut-Version, aber auch „Smells Like Teen Spirit“ von Nirvana und sogar ein Stück Michael Flatley. Hierzu hatte die Band eigens eine Gruppe von Line Dancern und Steppern eingeladen, die den Auftritt passend untermalten. Ganz zur Freude des Publikums, das den Auftritt begeistert und lautstark begleitete.
Nicht minder leise ging’s bei den anderen Bands zu: Rock Marley aus Darmstadt lieferten ebenfalls eine furiose Show ab. Hier wurden Hits des Reggae-Gurus Bob Marley, aber auch von Inner Circle, im brettharten Rock-Gewandt präsentiert. Die Musiker gaben wirklich alles. Kostüme, Schminke und ein kleiner Strip des Drummers inklusive. Zudem setzten sie gleich an zwei Punkten auf den Wiedererkennungswert: Rock Marley unterfütterte die Reggae-Songs mit bekannten Gitarren-Riffs wie „My Sharona“, der Text und die Melodie war dann aber trotzdem immer Bob Marley. Mitsingen erwünscht.
Ganz ungewöhnlich und in jeder Hinsicht voller kreativer Überraschungen war der Auftritt der Lutz Walter Experience aus Bensheim. Die vier Jungs spielten vor allem modernen Rock und Britpop, streuten aber auch immer wieder amüsante Stücke ein. Zum Beispiel den „Unknown Stuntman“, Titelsong der Serie „Ein Colt für alle Fälle“ oder „Beautiful“ von Christina Aguilera in einer Rock-Balladen-Version. Gelungener Abschluss des Lutz Walter Experience-Gigs war „California Über Alles“ von den Dead Kennedys.
Die erste Band des Abends, Sold Out aus Darmstadt, unterhielt das Publikum vor allem mit bekannten Melodien, wie zum Beispiel „Maria Maria“ von Carlos Santana. Wirklich punkten konnte die Band mit dem Kylie Minogue/Robbie Williams-Duett „Kids“, wie es sich gehört im Zusammenspiel von Frontfrau und Frontmann. Ein echter Höhepunkt im Auftritt von Sold Out.
Aber das nahmen sich die Musiker nicht zu Herzen, denn nachdem Stage Diva als Sieger des Abends verkündet wurden und in ihrer Zugabe als erstes „Let Me Entertain You“ von Robbie Williams anspielten, war der Frontmann von Sold Out auch schon wieder auf der Bühne und sang das Stück ganz kollegial im Duett mit den Siegern. Eine große und faire Geste, die auch vom Publikum entsprechend gewürdigt wurde. Bei den restlichen drei Nummern der Zugabe drückte Stage Diva auch noch mal richtig auf die Tube. Bei Jamiroquais „Cosmic Girl“, dem Beyonce-Hit „Crazy In Love“ und „California“ von den Red Hot Chili Peppers groovten dann auch noch mal die Stepperinnen aus dem Odenwald mit.
„Wir sind total geplättet und fühlen uns supergut“, sagt Stage Diva-Frontfrau Chris am Ende des Abends. Was letztendlich den Ausschlag zum Sieg gegeben hat, vermag sie selbst nicht so genau zu sagen. „Wir haben auf jeden Fall stabil gespielt und es geschafft, das Publikum in der halben Stunde, die wir für den Auftritt hatten, zu packen und mitzunehmen. Das ist nicht einfach.“ 14 Tage haben sie nun bis zu ihrem Halbfinal-Auftritt am Sonntag, 18. März, in der Batschkapp Frankfurt. „Ich weiß noch nicht, was wir dann da spielen werden. Aber wie ich meine Jungs kenne, wird das wieder direkt auf der Bühne entschieden.“











Was’n?n los?
Test..Test, ist der Blog kaputt?
Wo sind die Kommentare?
Hallo! Aufwachen!
War doch ‘ne geile Veranstaltung.
@ alle Bands: Das war Eines der besten Vorrundenkonzerte. Ich habe mich selten so gut unterhalten gefühlt. Ihr habt das alle richtig geil gemacht.
@ Stage Diva: Glückwunsch! Wir sehen uns in der Batsche, und freuen uns darauf, Euch näher kennenzulernen.
@ Rock Marley: Boah Ey! Das hat mächtig Spaß gemacht.
@ LWXP: Saugeil! Viele witzige Highlights! Das hatte was.
@ Sold Out: Super Sound, musikalisch einwandfrei. Das war nahe an “perfekt”.
Also, mir hat alles gefallen.
Grüße an Alle
Werner, ….oder Was’n?n?
Suche immer noch Karten für das Konzert am 11.3. in der Kapp. Wer noch welche übrig hat, bitte melden. Email Adresse steht auf unserer Homepage.
Grüsse, Pete
Sind die Karten für den 11.03. in der Kapp schon ausverkauft ? Bzw. gibt’s keine Karten mehr an der Abendkasse ?
Wir haben alle Ticketagenturen abgeklappert, ohne Erfolg. Auch in der Kapp selber gibts nix mehr und an der Abendkasse hätte es auch keinen Sinn, wurde uns gesagt. Da sind die Bands, die schon seit 2 Monaten wissen, dass sie im Halbfinale sind, eindeutig im Vorteil, das ist mal so nicht gut gelaufen. Wer noch Karten erübrigen kann, soll mich unter pete.leroi@freenet.de anmailen.
Erst einmal herzliche Glückwünsche an Stage Diva. Das war wirklich eine gelungene Gesamtleistung.
Ich kann mir Werner nur anschließen!
Aber ich habe mir mal so meine Gedanken zum ersten Halbfinale am 11.3. in der Kapp gemacht und freue mich, wenn andere in die Diskussion mit einsteigen würden.
Wir haben da eine Country Band, zwei Funk/Soul Bands, eine Hard Rock und eine Metal Band.
Eigentlich eine gute Mischung um 2 Bands für das Finale auszuwählen.
Dazu jetzt mal meine Gedanken.
Hank Cash
Sie machen auf mich für eine Amateur Cover Band einen sehr professionellen Eindruck und haben im Hintergrund ein gutes Marketing. Plakate mit Hessen Rockt und Hank Cash und Merchandising zeigen das deutlich. Allerdings erwartet man das auch von der besten Cash Tribute Band. Ob das die Karten Armut für das Halbfinale erklärt? Sie haben in der Vorrunde mit einer guten Show gewonnen. Obwohl einer der beiden Gitarristen eine gewisse Ähnlichkeit mit Thomas Anders hat, hat mich das, was ich gesanglich bisher gehört habe, enttäuscht. Leider wirkt die Musik auf mich spätestens nach 15 Minuten langweilig, da irgendwie monoton. Obwohl ich sicherlich kein Techno Fan , wirkt Techno manchmal dagegen auf mich lebendig.
Groove Agents
Trotz eines sicherlich nicht optimalen Sounds haben sie sich mit viel Unterstützung aus dem Publikum im Südbahnhof in der Vorrunde auch gegen wirklich erfahrene Bands wie z.B. die Welkenbachs durchgesetzt. Das war eine klasse Leistung. Eine junge und musikalisch offene Band. Leider teilweise auf der Bühne noch etwas „unbeholfen“. Aber die Band hat Potential. Man hat deutlich gesehen, dass sie schon wie die „Großen“ fühlen. Wenn sie inzwischen etwas in „Instrumente/Equipment“ investiert haben und mit Hilfe der SAE der Sound am Abend stimmt und einige Bühnenmitglieder die Aufregung in den Griff bekommen, dann, ja dann könnten sie sich durchsetzten und ins Finale einziehen.
No Credit
Veni, vidi, vici – so würde ich das Vorrunden Konzert in Hanau für No Credit beschreiben.
Eine Band mit (für diesen Abend) sehr guter Setlist und guter Inszenierung. Das sie von diesem Erfolg selbst total überrascht waren, merkte man danach. Bei vielem, was ich lesen, sehen und hören konnte schwankte ich zwischen gut - und - wären einige doch lieber im Proberaum geblieben…….
Ob die Band mit „Glatze und Schnurrbärten :-)“ es noch einmal schaffen wird ? Potential hat die Band, insbesondere der Frontgesang. Ohren und Augen werden es hören und sehen, ob sie dieses Potential erneut freisetzen können und sich für mehr als einen Auftritt lang in einem gehobenen Umfeld bewegen können.
Greyghost
Wenn man Klischees benutzen sollte, um Greyghost zu beschreiben, dann kommen sicherlich der eine oder andere auf „Sex, Drugs and Rock’n Roll“. Optisch und mental wirken sie auf mich wie „alte und echte“ Rock’n Roller. Ob der texanische Leadsänger nun sympathisch auf Frauen wirkt oder nicht – vor Bon Jovi braucht sich die Band nicht zu verstecken. Vor den anderen Original Bands schon. Nur ins Mikrofon reinschreien ist auch kein Garant für das Weiterkommen. Wenn sie die Qualität der Show halten und sich musikalisch (Gesang und Musiker) um einiges steigern können, dann haben auch sie eine Chance.
Coleslaw
Bis zum Auftritt in der Vorrunde dachte ich über Pete und Coleslaw „Wer mit den Großen pinkeln will, muss erst einmal das Bein heben können“. Und Pete ist da nicht ganz unschuldig dran. Aber dann wurde ich eines besseren belehrt. Für mich war das ehrlicher knall harter Metal. Das erwarte ich weiterhin so. Auch wenn man von der Gitarren Fraktion mehr erwarten könnte – aber in 30 Minuten Spielzeit sind lange Solos doch eher unangebracht.
Fetten Sound und ein paar mehr Fans als es jetzt zu werden scheinen vorrausgesetzt, ist da was drinnen. Für den Hessentag wird es nicht reichen. Nur wenige Metal Fans aus dieser sehr zersplitterten Szene kommen zum Hessentag.
Aber Pete - du bist mir inzwischen auf jeden Fall sehr sympathisch!
Andi
@Werner (Nr.1):
Vielen Dank für dein Kompliment an Sold Out … das hört man gern ;-)
Ich glaube die Qualitäten der Bands sehe ich ähnlich: Rock Marley und Lutz Walter Experience (entschuldigt, dass ich euch gerade in einen Topf werfe) hatten den kreativsten Umgang mit den Stücken, programmatisches und witziges Profil und haben schwer gerockt, können aber diesen Wettbewerb sowieso nicht ganz gewinnen, da sie die Events auf denen der Sieger spielen darf nicht bedienen können und ich vermute mal auch gar nicht bedienen wollen. Stage Diva hatte die meiste Show und den größten Fun-Faktor zu bieten und wir (Sold Out) haben mit handwerklichem Können in unterschiedlichen Stilen gegroovt.
Die Hessen-Rockt-Jury darf sich da aussuchen, welche Qualität ihr am besten in ihren Wettbewerb passt. Einen etwas faden Geschmack hinterlässt bei mir allerdings, dass die Auftrittsreihenfolge der Bands bereits einige Tage vorher bekanntgegeben wurde. Die Dramaturgie hätte ich dann anstelle des Hessen-Rockt-Teams genauso gemacht: Sold Out zum anheizen dann Lutz Walter Experience zum orginellen und Rock Marley zum gesteigerten abrocken und schließlich Stage Diva zum abräumen.
Hallo Andi, Danke für den netten Kommentar. Ich findes es toll, dass sich so viele “alte Hasen”, zu denen ich mich auch zähle, der Herausforderung Hessen Rockt gestellt haben, denn auf den ersten Blick können wir eigentlich ja mehr verlieren als gewinnen. Auf den zweiten Blick aber ist zu sehen, dass es uns alle einen wahnsinnigen Spaß bereitet, dabei zu sein, uns in einem fairen Wettbewerb zu messen (immer wissend, alles ist relativ) und trotzdem wie die Schneekönige freuen zu können, eine Runde weiter zu sein. That’s Rock’n Roll for me, Dudes.
Ich möchte mich, im Namen der gesammten Band Stagediva, für den genialen Abend am Freitag bedanken. Das war echt wahnsinnig. Wir freuen uns auf das Halbfinale.
Grüße Johannes
Hi!
Jetzt geht es uns so wie Pete von Coleslaw: Die Karten für das Konzert am 18.3. in der Batschkapp sind ausverkauft und wir haben nur EINE!!! einzige.
Wenn also jemand noch welche übrig haben sollte und bereit wäre, sie zu verkaufen (auch einzelne), würde ich mich sehr freuen, wenn Ihr Euch bei mir meldet: michaelstaemmler@web.de
Wir freuen uns auf den Gig!
ciao Michael
Was ein Haufen selbstverliebte Kommentare, welch unterschwellige Polemik!
Das ist nur ein Rockwettbewerb. Musikmachen und durch, meine Herren Musiker!!!!!
@ Hans: sonst wären es ja keine Rockmusiker, sondern würden irgendwo im Orchester spielen
@Hans
Ich sag es mal ohne “UNTERSCHWELLIGE POLEMIK”
…..flenn net!!!