Mit Funk und Rock ins Halbfinale
No Credit aus Wiesbaden gewinnen Vorrunden-Konzert im Culture Club
Es ist Halbzeit bei „Hessen rock“, dem Cover-Band-Wettbewerb der Frankfurter Rundschau. Denn am Samstagabend ging im Culture Club das fünfte von zehn Vorrunden-Konzerten über die Bühne.
Hanau . „Wie wir uns fühlen? Geil fühlen wir uns“, sagt Bernd Pallasch, Keyboarder der Wiesbadener Band No Credit nach Konzert-Ende in der Backstage-Lounge des Culture Clubs. Kein Wunder. Er und seine sieben musikalischen Mitstreiter haben gerade das fünfte Vorrunden-Konzert von „Hessen rockt“ gewonnen. Mit dem Wettbewerb „Hessen rockt“ sucht die Frankfurter Rundschau derzeit die beste Cover-Band des Landes und No Credit wird am Sonntag, 11. März, eines von zwei Halbfinal-Konzerten in der Frankfurter Batschkapp bestreiten. „Wir haben heute Abend gezeigt, dass wir ein breit aufgestelltes Programm spielen können“, analysiert Pallasch den Sieg von No Credit. „Die anderen Bands waren funky, aber eben nur funky. Wir haben auch Rock mit im Programm und das hat sich heute ausgezahlt.“
Die anderen Bands, das waren „Funk’t An“ aus Rüsselsheim, „Just For Funk“ aus Frankfurt und „Unique Vibes“ aus Hanau. Als erste Band des Abends standen „Funk’t An“ auf der Bühne. Sie spielten – ganz getreu dem Bandnamen – Eigeninterpretationen bekannter Funk-Klassiker. Zum Beispiel „Brick House“ und „Disco Inferno“. Den stärksten Eindruck hinterließen sie aber mit einem furiosen Medley, das so ziemlich alle Hits des Genres zu einem Ganzen verband.
„Just For Funk“ aus Frankfurt waren bei „Hessen rockt“ alte Bekannte und standen im vergangenen Jahr bei der ersten Auflage des FR-Cover-Band-Wettbewerbs sogar im Finale. Diesmal schafften sie allerdings nicht den Sprung ins Halbfinale und mussten sich No Credit geschlagen geben. „Just For Funk“ zeigten ebenfalls rockigen Funk, unter anderem mit dem Tina Turner-Hit „Nutbush City Limits“ oder „Hot Stuff“ von Donna Summer. Und das alles mit begeisternder und treffsicherer Sängerin.
Ein echtes Heimspiel hatte die Hanauer Formation „Unique Vibes“, die vor allem die ungewöhnliche Song-Auswahl auszeichnete. Die jüngste Band des Abends widmete sich demnach auch vor allem der modernen Literatur. Hits von Moloko und George Michael sowie ein Medley aus „So Horny“ von Mousse T. und „Bohemian Like You“ von den Dandy Warhols zeigten, dass Cover-Musik nicht altbacken sein muss und durchaus zeitgemäß sein kann.
Aber am Ende siegte die Bühnenerfahrung und die sichere Show von „No Credit“, die gleich mal richtig Alarm auf der Bühne machten und mit „I Will Survive“ von Gloria Gaynor für wahre Begeisterungsstürme sorgten. Üppig ausgestattet mit drei Frontleuten, zwei Frauen und einem Mann, konnten „No Credit“ von Anfang an mehr Druck machen als die anderen Bands des Abends und bewiesen auch bei der weiteren Song-Auswahl ein sicheres Händchen. „Let Me Entertain You“ von Robbie Williams ging der “Sex Machine” und “I Feel Good” von James Brown voraus und spätestens bei „Street Life“ von Randy Crawford hatten No Credit das Publikum auf ihrer Seite. Jury und Publikum waren sich am Ende des Abends einig, dass No Credit eine Runde weiter kommen soll.
„Wir freuen uns sehr auf das anstehende Konzert in der Batschkapp“, sagt Pallasch im Backstage-Raum. Eigentlich würde er ja jetzt gern ein paar Wochen im sonnigen Süden Urlaub machen. „Aber daraus wird jetzt wohl nichts. Wir werden uns im Proben-Raum einschließen und üben, üben, üben. Vielleicht werden wir bis zum Halbfinale ja noch ein bisschen besser als heute Abend.“











kleine bitte um änderung an den redakteur:
mein name lautet bernd “pallasch”
danke.
War ein toller Abend und hat uns viel Spass gemacht! Glückwunsch an No Credit und viel Erfolg im Halbfinale.Dank nochmal an die FR. und den Culture Club.
Funk’t An
Was’n?n los hier? Fand das Konzert unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt? Eine Namensänderung und ein Glückwunsch, gabs sonst nix zu berichten, oder zu meckern? Die Bands spielten unplugged und es fühlte sich keiner auf den Schlipps getreten, wär ja mal was neues! Gruß vom leider nicht anwesenden pepe
pepe,
das wird schon noch. die fans muessen sich erst mal von dem tollen auftritt erholen. im culture club hat die huette gebrannt.
es war einfach superoberaffengeil was No Credit da zum besten gab.
No Credit wir sehen uns in der Batschkapp am 11.
bis dann
lars
Für mich war nach ca. 1 Minute beim Auftritt von No Credit klar, wer das Rennen an diesem Abend machen würde.
Aber spätestens bei Melissa mit “Like the way I do” hätte es jeder wissen müssen. Der Song war sensationell!!!
Und die Sache mit den Schuhen - jede Frau im Culture Club konnte das nach empfinden….;-)
LG Anja
das war ein fest! einfach suuuuuuuuuuper.
viele haben scheinbar immer noch nicht ihre sprache zurueckbekommen.
hat ja noch keiner eine beschwerde reingesetzt…. also…keine beschwerde……….alles palletti.
freu mich mit euch und drueck die daumen fuer die Batschkapp.
blanka
Super Abend, gute Musik! Ich fand es aber etwas
merkwürdig, dass viele Leute schon gevoted haben, bevor die letzte Band überhaupt auf der Bühne war! Lag das vielleicht am übermächtigen
Fanclub von No Credit?
Martina
Wahrscheinlich. Leider hat jeder nur eine Stimme und kann, falls einem Fan auch ne andere Combo gut gefällt, nicht auch noch für diese voten. So gilt halt dann halt die Regel, wer am meisten Leute mitbringt hat gewonnen, leider.
moin zusammen,
@pete: ich hatte gehört dass es auch noch eine jury gibt, also dass das publikum nicht alleine bestimmt wer der sieger ist! dann wird aber doch ausgeschlossen dass der grsste fanclub gewinnt oder?
viele grüße
uwe
Uwe, du hast recht. das puplikum hat nur ein fuenftel der stimmen. der club, das fernsehen und die zeitung machen die anderen 4/5 aus.
fuer eine band war es ja sogar ein heimspiel und das war nicht No Credit.
ich finde No Credit war einfach gut und hat auch verdient gewonnen. die anderen bands waren zwar auch gut, aber es kann halt nur einer gewinnen.
gruss lars
uebrigens ich bin nicht unbedingt als fan von No Credit dort gewesen. trotzdem habe ich nicht das letzte lied von unique vibes abgewartet um meinen stimmzettel in die urne zu werfen.hat also nichts mit fan oder nicht fan zu tun, martina.
No Credit hat mich mitgerissen und unique vibes nicht. da brauchte ich nicht den letzten ton abzuwarten um das festzustellen.
gruss an alle hessen rockt fans und an alle teilnehmenden bands und deren fans
lars
Leute, Leute. Hier ist ja was los.
OK, mal kurz zu Martina und Pete (oder Martinapete)die Einträge wurden fast zur gleichen Zeit gemacht. (hmmmm….).
Uwe und Lars, Danke für die Richtigstellung.
Obwohl ich nicht ganz unvoreingenommen bin, möchte ich doch erwähnen, daß ich den Abend als gut gelungen empfand.
Die Bands sind fair und nett miteinander umgegangen und wir als Fans sollten in Ihre Fussstapfen treten und dies auch tun.
Liebe Grüsse
Blanka
Ist eigentlich ja auch wurscht, wessen Stimme jetzt mehr zählt. Da sich bisher keine der “unterlegenen” Band beschwert hat nehme ich an, dass es bisher im grossen Ganzen die richtigen getroffen hat, die weitergekommen sind. Bei den zwei Contests, die ich gehört habe, war der Abstand vom 1.Platz zum 2.Platz meines Erachtens nur Geschmacksache, gute Songs und spielen konnten eigentlich alle.
Was ich in Hanau schade bzw. schwach fand, waren Musiker, die nicht in der Lage waren, die 30 Minuten auswendig zu spielen.
Eine Erinnerungs Stütze ist OK - aber fast die ganze Zeit am Notenblatt kleben……..fand ich nicht in Ordnung. Oder anders - ich habe da mehr erwartet.
Da sollte man dann tatsächlich mal üben……
Grüße
Holger aus Hanau
@Holger & FR, speziel Bläser und Keyboarder scheinen damit ihre Probleme zu haben - liegt’s an der Ausbildung? Die Bands hatten ca. 2 Monate Zeit sich vorzubereiten, das sollte für 30 min. eigentlich genügen !!! Dennoch hat die Jury dies bisher ignoriert. Bei 4 von 5 Bands waren Notenblätter o.ä. auf der Bühne. Das best gehütete Geheimnis ist immer noch das “was bewertet die Jury eigentlich”. Ich will diesen Wettbewerb nicht in Frage stellen, denn er ist eine rießen Plattform für alle teilnehmenden Bands und ein mords Spaß für das Publikum. Etwas mehr Werbung, etwas mehr Professionalität und es würden mehr als 7 Sekunden auf einem Sender herausspringen, den kaum jemand empfangen kann. Die Bands mögen alle in Hessen ansässig sein, aber die Fans verteilen sich nicht nur auf Frankfurt und Umgebung. Liebe FR stapelt nicht tief mit dem was ihr angefangen habt, haut richtig rein für nächstes Jahr. Ihr füllt damit alle Lokalitäten, obwohl es außer den Bands und ihren Fans kaum jemand weiß. Mehr Sendezeit bei anderen Sendern würde vielleicht ganz andere Sponsoren auf den Plan rufen?
Zum Glueck kann ich keine Noten :-)
Nachschlag zum Pete:
“Wer übt, fällt seinen Kollegen in den Rücken!”
Rodgau Monotones, aus: Wir ham das Recht und die Pflicht zur Party. WEA. Rodgau 1988.
(für die akribischen Disco-Bibliophilen…)
Nur Spaß!
Aber mal ganz subjektiv: Mich haben diese Musikschul-Gestänge, die man beim allerersten Wiederzusammenklappen unweigerlich verbiegt, weil man sie nie mehr so hinkriegt, wie im Auslieferungszustand… also, die haben mich auch schon immer genervt. Auch bei Bands, bei denen ich selbst schon mitgespielt hab, hat halt immer so was von “Musikschul-Gestänge” ;-)
Aber ist vielleicht auch völlig wurscht, Hauptsache, die Leut AUF der Bühne ham Schbass, und dann ham die Leut VOR der Bühne aaach Schbass. So! Ich hatte Mords-Schbass in Hanau, war wiedermal ein total schöner Abend mit toller Musik:
“Get se gruhf, fiel se rüssem!”
zitiert nach M. Bauer, New Deal. in: Get Bananas! Bieber 1988. a.a.O.
Liebe Grüße !!!
@ pete (16)
… war ja klar. Alter Musikerwitz:
Wie verwirrt man einen Keyboarder? - Man nimmt ihm die Noten weg.
Wie verwirrt man einen Gitarristen? - Man stellt ihm Noten hin.
;-)
Was’n?n Gruß
Werner
@werner: wer uebt, hat angst, habe ich auch mal gehoert